Heinrich Schmidinger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Heinrich Schmidinger (* 15. Februar 1954 in Wien) ist ein österreichischer römisch-katholischer Theologe.

Leben[Bearbeiten]

Sein Vater war der Historiker Heinrich Schmidinger, der in der Schweiz als Universitätsprofessor lehrte. Schmidinger verbrachte sein Kindheit in der Schweiz. Schmidinger studierte Theologie und Philosophie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom und habilitierte sich 1984 an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck im Fach Christliche Philosophie.[1] Seit 1998 ist Schmidinger Professor für Katholische Theologie an der Universität Salzburg. Seit 2001 ist Schmidinger als Nachfolger von Adolf Haslinger Rektor der Universität Salzburg und seit 2011 Vorsitzender der Österreichischen Universitätenkonferenz. Er ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.[2]

Schmidinger ist verheiratet und hat drei Kinder.

Schriften[Bearbeiten]

  • Das Problem des Interesses und die Philosophie Sören Kierkegaards, Reihe Symposion Band 67, Verlag Karl Alber, Freiburg/München 1983, ISBN 3-495-47508-7
  • Nachidealistische Philosophie und christliches Denken. Zur Frage nach der Denkbarkeit des Unvordenklichen, Reihe Symposion Band 74., Verlag Karl Alber, Freiburg/München 1985. ISBN 3-495-47579-6
  • Der Mensch ist Person. Ein christliches Prinzip in theologischer und philosophischer Sicht, Tyrolia Verlag, Innsbruck/Wien 1994
  • Hat Theologie Zukunft? Ein Plädoyer für ihre Notwendigkeit, TOPOS-PLUS-Taschenbuch 362, Innsbruck/Wien 2000
  • Metaphysik. Ein Grundkurs, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2000, 3. Aufl. 2010. ISBN 978-3-17-021350-0
  • Wege zur Toleranz. Geschichte einer europäischen Idee in Quellen, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2002

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kurzbiografie uni-salzburg.at, abgerufen am 13. Oktober 2013.
  2. EuropAcad → Heinrich Schmidinger