Heinrich von Rittberg

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Heinrich Georg Adalbert Max Graf von Rittberg-Stangenberg (* 17. Februar 1823 auf dem Gut Stangenberg, Kreis Stuhm (Westpreußen); † 24. April 1897 ebenda)[1][2] war ein deutscher Verwaltungsjurist, Rittergutsbesitzer und Parlamentarier.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinrich von Rittberg besuchte das Gymnasium Marienwerder. Nach dem Abitur studierte er an der Albertus-Universität Königsberg Rechtswissenschaft. 1843 wurde er Mitglied der Corpslandsmannschaft Normannia.[2] Er trat nach dem Studium in den preußischen Staatsdienst und wurde Regierungsassessor bei der Regierung in Marienwerder. Von 1858 bis 1867 war er Landrat des Kreises Stuhm.[3] Graf Rittberg war Majoratsherr und Rittergutsbesitzer in Stangenberg, Kreis Stuhm.[2] Als Kreisdeputierter wurde er 1874 zum Amtsvorsteher des Amtsbezirk Stangenberg ernannt.[4] Er war Mitglied und von 1885 bis 1890 Vorsitzender des Provinziallandtags der Provinz Westpreußen. Von 1890 bis 1894 war er Vorsitzender des Provinzialausschusses.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Genealogisches Handbuch der gräflichen Häuser B 2, Band 23 der Gesamtreihe, 1960, S. 343
  2. a b c Kösener Korpslisten 1910, 142/90
  3. Landkreis Stuhm Verwaltungsgeschichte und Landratsliste auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)
  4. Amtsbezirk Stangenberg Verwaltungsgeschichte und Vorsteherliste auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)