Heinz Freitag

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Heinz Freitag (* 11. April 1941 in Berlin; † 13. März 2018 in Berlin) war ein deutscher Synchronregisseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freitag wuchs in Berlin auf, wo er eine Ausbildung zum Synchronregisseur und -autor abschloss. Freitag war bis zu seinem Tod einer der gefragtesten und meistbeschäftigsten Synchronregisseure in Deutschland, er war u. a. für die Bearbeitung der Serien Hart aber herzlich und Hör mal, wer da hämmert (1. TV-Synchronisation für die ARD) oder auch Filmen wie Der Elefantenmensch, Die Hexen von Eastwick, Der Pianist, sowie sämtliche Werke von Perry Mason verantwortlich. Weitere Höhepunkte seiner Arbeit waren Twin Peaks – Der Film, die Arbeiten von Henry Jaglom, Zhang Yimou (u. a. Rotes Kornfeld) und Chen Kaige sowie Moloch von Sokurow. Mit István Szabó und dem Berliner Produzenten Manfred Durniok verband ihn seit der Arbeit an Mephisto eine lebenslange Freundschaft, die zur Synchronisation aller Szabó-Filme führte. Er war auch für die spätere Bearbeitung der Hart aber herzlich-Filme verantwortlich; da Arnold Marquis, die deutsche Synchronstimme von Lionel Stander als Max in Hart aber herzlich, im November 1990 verstarb, übernahm Jochen Schröder die Synchronisation von Max in den Filmen, Stefanie Powers und Robert Wagner behielten ihre deutschen Stimmen; Joseline Gassen und Joachim Kerzel synchronisieren Powers und Wagner bis heute.

Freitag verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit am 13. März 2018 in seinem Haus in Berlin. Er hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]