Helmut Bieler

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Helmut Bieler (2012)

Helmut Bieler (* 27. Mai 1952 in Bernstein, Burgenland) ist ein ehemaliger österreichischer Politiker (SPÖ). Von 1999 bis 2017 war er Landesrat der Burgenländischen Landesregierung, zuletzt für die Bereiche Finanzen, Kultur, und Infrastruktur zuständig.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bieler besuchte von 1958 bis 1963 die Volksschule und im Anschluss die Hauptschule in Lockenhaus. 1967 wechselte er an das evangelische, musisch-pädagogische Realgymnasium, an dem er 1971 die Matura ablegte. Er absolvierte in der Folge eine Ausbildung an der Pädagogischen Akademie des Bundes in Wien und legte 1974 die Lehramtsprüfung für Hauptschulen in den Fächern Mathematik, Geschichte und Sozialkunde ab. Von 1974 bis 1975 leistete Bieler seinen Präsenzdienst ab.

Nach seiner Ausbildung war Bieler ab 1975 Hauptschullehrer im burgenländischen Landesdienst. 1992 wurde er außer Dienst gestellt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bieler war ab 1992 Mitglied des Gemeinderates von Bad Tatzmannsdorf und war von 1997 bis März 1999 Bürgermeister der Gemeinde. Zudem stand er der SPÖ-Ortsgruppe von 1983 bis 2006 als Ortsparteivorsitzender vor. Bieler ist seit 1998 Stellvertretender Landesvorsitzender der SPÖ Burgenland und seit dem 12. November 1999 Bezirksparteivorsitzender von Oberwart, nachdem er 1992 zum Bezirksparteivorsitzender-Stellvertreter gewählt worden war.

Bieler vertrat die SPÖ von 1992 bis 1993 als Bundesrat und wechselte 1993 in den Burgenländischen Landtag, dem er bis 1999 angehörte. Am 18. März 1999 wurde Bieler in die Burgenländische Landesregierung gewählt. Er war zuletzt in der amtierenden Landesregierung Niessl IV zuständig für die Ressorts Finanzen, Kunst, Kultur, Wissenschaft, Straßenbau und Landeshochbau.

Mit 21. Dezember 2017 hat Bieler sein Amt als burgenländischer Landesrat an den ehemaligen Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) übergeben.[1]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Helmut Bieler war zweimal burgenländischer Landesmeister im Tischtennis (1979 und 1980).[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Doskozil als Landesrat angelobt - burgenland.ORF.at. Abgerufen am 16. Januar 2018.
  2. Burgenländischer Tischtennisverband - Landesmeister: Offizielle Homepage des Burgenländischen Tischtennisverbands (Memento des Originals vom 24. Mai 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bttv.at (abgerufen am 14. September 2012)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kriegler: Politisches Handbuch des Burgenlandes. Band 2: (1945–1995) (= Burgenländische Forschungen. 76). Burgenländisches Landesarchiv, Eisenstadt 1996, ISBN 3-901517-07-3.
  • Johann Kriegler: Politisches Handbuch des Burgenlandes. Band 3: (1996–2001) (= Burgenländische Forschungen. 84). Burgenländisches Landesarchiv, Eisenstadt 2001, ISBN 3-901517-29-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]