Hermann (Hildesheim)

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Hermann († 1170) war der 22. Bischof des Hildesheim von wahrscheinlich 1162[1] bis 1170.

Der Name Hermann kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet der Heeresmann.[2]

Unter Bischof Hermann wurde das Bistum Hildesheim stark verwüstet.[1] Anderseits hat Bischof Hermann sich um die Gründung und Weiterentwicklung der Zisterzienserklöster in Loccum und Amelungsborn verdient gemacht. Im Jahr 1163 ermöglichte er die Gründung des Klosters Loccum. Der Bischof gab am 25. August 1166 die Erlaubnis zum Bau einer Kapelle in Hemmendorf. Es ist das Gründungsdatum der heute evangelisch-lutherischen Pfarrkirche St. Vitus.[3] Auch ein Ereignis um Jahr 1169 zeigt die Verbundenheit des Bischofs mit Salzhemmendorf. Im Jahr 1169 übereignete der Bischof dem Kloster Amelungsborn den Zehnten an den Salzwerken bei Hemmdorf.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Hildesheim. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 8, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 530.
  2. Ökumenisches Heiligenlexikon Vornamen H http://www.heiligenlexikon.de/Vornamen/H.htm am 8. Januar 2007
  3. Ortsteile in Salzhemmendorf Archivlink (Memento des Originals vom 23. Mai 2005 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.salzhemmendorf.de am 8. Januar 2007
  4. Hausarbeit Kloster Amelungsborn http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/gos/3891.html am 8. Januar 2007
VorgängerAmtNachfolger
BrunoBischof von Hildesheim
1162–1170
Adelog von Dorstadt