Hohlkammerplakat

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Hohlkammerplakate sind speziell für den Außenbereich konstruierte Plakate. Anders als herkömmliche Plakate bestehen sie nicht aus Papier, sondern aus Polypropylen und sind somit wasserfest. Anders als Papierplakate müssen Hohlkammerplakate nicht auf Hartfaserplatten aufgeklebt werden, sondern sind durch ihre Hohlkammerstruktur stabil genug, um z.B. an Laternen angebracht zu werden. Gängige Größen sind DIN A1 und DIN A0.

Im Bereich der Straßenplakatierung, vor allem bei Wahlkampfwerbung werden immer häufiger Hohlkammerplakate eingesetzt.

Herstellungsverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sieb- und Digitaldruck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weit verbreitetes Verfahren, bei dem das HKP direkt mit dem Plakatmotiv bedruckt wird. Anschließend kann das HKP partiell oder vollflächig mit UV-Lack behandelt werden. Oder es werden bereits im Vorfeld UV-Farben oder auch -Lacke benutzt.

Offsetdruck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Motiv wird im Offset auf dünne Folie oder Synthetikpapier gedruckt. Der Druckbogen wird anschließend mittels einer Kaschiermaschine auf die Hohlkammer aufgetragen. Beim danach folgenden Stanzen werden die Befestigungsmöglichkeiten geschaffen. Dieses Verfahren bietet auf Grund des Offsetverfahrens eine höhere Qualität und Motivschärfe und ist bei höheren Auflagen wirtschaftlicher. Die Hohlkammerplakate im Offsetdruck herzustellen erfand und patentierte die Ellerhold Gruppe, die derzeit Alleinanbieter dieses Verfahrens ist.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]