Holzabsatzfonds

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Der Holzabsatzfonds (HAF, früher Forstabsatzfonds) als Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bonn war bis Sommer 2009 die zentrale Marketingeinrichtung der deutschen Forst- und Holzwirtschaft.

Der Holzabsatzfonds hatte laut Holzabsatzfondsgesetz den gesetzlichen Auftrag, den Absatz und die Verwertung von Erzeugnissen der deutschen Forst- und Holzwirtschaft durch Erschließung und Pflege von Märkten im In- und Ausland mit modernen Mitteln und Methoden zu fördern. Die im Gesetz festgelegten Regelungen zur Finanzierung der Aufgaben des HAF über eine von Betrieben der Forst- und Holzwirtschaft zu entrichtende Sonderabgabe wurden jedoch im Mai 2009 vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärt[1]. Der Holzabsatzfonds stellte daraufhin seine Arbeit Ende August 2009 ein.

Ab dem 1. April 2010 hat die Zukunft Holz GmbH (ZHG) als Nachfolger des HAF auf interessensfinanzierter Basis die zentrale Holzabsatzförderung in Deutschland übernommen.[2]

Durch das Gesetz zur Auflösung und Abwicklung der Anstalt Absatzförderungsfonds der deutschen Forst- und Holzwirtschaft[3] wurde der Fonds zum 31. Mai 2011 formal aufgelöst.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschluss vom 12. Mai 2009 — 2 BvR 743/01 —
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 31. März 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dfwr.de
  3. Artikel 2 G. v. 25. Mai 2011 (BGBl. I S. 950)