ISO 28000

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Die Norm ISO 28000 Sicherheitsmanagementsysteme für die Lieferketten beschreibt ein vollständiges System für die Sicherheit in der Lieferkette.

Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Forderungen der ISO 28000 beinhalten die Prüfung aller wichtigen Aspekte, um die Sicherheit innerhalb der gesamten Lieferkette zu erhöhen. Betroffen sind die Bereiche Finanzierung, Produktion, Informationsmanagement, Infrastruktur für Verpackung, Lagerung und der Transport von Gütern zwischen den verschiedenen Transportmitteln und Lieferorten. Es werden unter anderem die Einhaltung rechtlicher Forderungen und der Umgang mit identifizierten Sicherheitsrisiken auf Basis der ISO 14001 und ISO 9001 überprüft und deckt sich in Teilen mit den Vorschlägen der Transported Asset Protection Association (TAPA).

Mit ISO 28000 soll einem Unternehmen die Möglichkeit gegeben werden, systematisch die Risiken der Lieferkette aufzuspüren und Maßnahmen dagegen einzuleiten. Die Zertifizierung erfolgt durch akkreditierte Zertifizierungsgesellschaften.

Verwandte Normen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ISO 28001 Gute fachliche Praxis zur Einführung von Sicherheitssystemen der Lieferkette, Beurteilung und Planung - Anforderungen und Leitfaden;

ISO 28004-1 Leitfäden für Grundsätze, Systeme und unterstützende Arbeitstechniken;

ISO 28004-2 Leitfaden für die Anwendung von ISO 28000 zur Einführung bei kleinen und mittleren Seehafen-Betrieben;

ISO 28004-3 Zusätzlicher besonderer Leitfaden für kleine und mittlere Unternehmen mit dem Ziel, ISO 28000 einzuführen (andere als Seehafenbetriebe);

ISO 28004-4 Zusätzlicher besonderer Leitfaden zur Implementierung von ISO 28000, wenn Übereinstimmung mit ISO 28001 das Management-Ziel ist.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]