Informelle Gruppe

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Als informelle Gruppen werden in der Soziologie und anderen Sozialwissenschaften soziale Gruppen bezeichnet, die sich mehr oder weniger spontan gebildet haben, und weder über formale Strukturen noch über festgelegte Ziele (siehe formelle Gruppe) verfügen. Die Abwesenheit von formellen Strukturen heißt aber nicht, dass in solchen Gruppen keine klare Rollenverteilung existiert beziehungsweise dass jeder einfach der Gruppe beitreten kann.

Als typische informelle Gruppen werden die Cliquen bzw. Freundeskreise von Heranwachsenden, mit noch ungeprägter Persönlichkeit, aber auch Skatrunden angesehen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Bluhm: Clique – Zum Problem eines Machtphänomens. In: Manfred Bauschulte, Volkhard Krech, Hilge Landweer (Hrsg.): „Wege – Bilder – Spiele“. Festschrift zum 60. Geburtstag von Jürgen Frese. Aisthesis, Bielefeld 1999, ISBN 3-89528-209-X, S. 79–88.