Initiative Vermisste Kinder

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Initiative Vermisste Kinder
Logo der Organisation
Rechtsform Eingetragener Verein
Gründung 2008
Gründer Monika Bruhns († 2005)
Sitz Hamburg
Vorläufer Hervorgegangen aus der Elterninitiative Vermisste Kinder
Personen Lars Bruhns (Vorstand)
Freiwillige 24[1]
Website [1]

Die Initiative Vermisste Kinder ist ein 2008 gegründeter Verein mit Sitz in Hamburg. Der Verein ging aus einer Initiative betroffener Eltern hervor, die seit 1997 unter dem Namen Elterninitiative Vermisste Kinder existierte. Initiiert wurde die erste Initiative durch die Kampagne Wir helfen suchen der Fernsehsendung Schreinemakers TV.[2] Geleitet wird die Organisation von Lars Bruhns, dem Sohn der 2005 verstorbenen Gründerin Monika Bruhns.[3]

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 50.000 Kinder als vermisst gemeldet. Nach Angaben der Initiative sind davon „etwa 98 Prozent“ Ausreißer, „die von selbst wieder auftauchen“.[4]

Initiative Vermisste Kinder gehört zu einer europäischen Dachorganisation, namens Missing Children Europe.

Hotline für vermisste Kinder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Anfang 2011 betreibt die Initiative eine Hotline (Telefonnummer 116 000). Hier werden betroffene Eltern bei der Suche nach ihren Kindern unterstützt, zudem werden Meldungen über vermisste Kinder entgegengenommen und an die Polizei weitergeleitet. Bei der Hotline handelt es sich um einen harmonisierten Dienst von sozialem Wert, welcher europaweit einheitlich und kostenfrei erreichbar ist.[5]

Deutschland findet Euch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland findet euch ist eine Soziale-Medien-Aktion des Vereins, die mit Hilfe von sozialen Netzwerken Unterstützung bei der Suche nach vermissten Kindern bieten will.[6] Für die einzelnen Fälle werden eigene Facebook-Profile angelegt. Die über 100.000 Unterstützer können die Profile weiter verbreiten und Hinweise zu den Gesuchten abgeben. Die Kampagne findet Unterstützung durch Prominente wie Mark van Bommel[7] oder Jan Sievers.[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Häufig gestellte Fragen zur Initiative Vermisste Kinder (Memento des Originals vom 15. März 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vermisste-kinder.de.
  2. Der Verein (Stand 12/2011) (Memento des Originals vom 1. Oktober 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vermisste-kinder.de.
  3. Gründerin der Elterninitiative „Vermisste Kinder“ tot - Wikinews (30. Jan. 2006).
  4. Focus.de - Manche Opfer werden nie gefunden (Stand 12/2011).
  5. Bundesnetzagentur teilt 116 000 für Hotline für vermisste Kinder zu (16. März 2011).
  6. https://www.facebook.com/deutschlandfindeteuch/
  7. Social-Effie für Initiative Vermisste Kinder und die Plattform „Deutschland findet euch!“ (Memento des Originals vom 16. Dezember 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wuv.de (Stand 12/2011).
  8. Youtube Jan Sievers - „Die Suche“ (nach vermissten Kindern) (Stand 12/2011).