Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung

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Das Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung (PRuF) ist ein Forschungsinstitut in Düsseldorf, das Mitte 1991 seine Arbeit aufnahm. Das Institut befasst sich mit der rechts- und politikwissenschaftlichen Analyse und Bewertung der deutschen und europäischen Parteienlandschaft, wobei auch die verschiedenen Parteienfinanzierungsskandale im Blickpunkt standen. Alljährlich veranstaltet das Institut ein Symposion. Ebenso jährlich gibt es seit 1992 die Mitteilungen des Instituts für Parteienrecht und Parteienforschung heraus.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut wird geführt durch ein Direktorium, dem der Rechtswissenschaftler Martin Morlok und der Politikwissenschaftler Thomas Poguntke angehören. Geschäftsführerin ist Heike Merten.

Ab Oktober 2018 soll die Rechtswissenschaftlerin Sophie Schönberger die Leitung des Instituts anstelle von Martin Morlok übernehmen.[1] [veraltet]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut ging 1991 unter dem Namen "Institut für Deutsches und Europäisches Parteienrecht" aus einem Forschungsprojekt zum Thema „Das Parteienrecht der EG-Staaten“ (seit Ende des Jahres 1985) hervor. Das Projekt wurde von Dimitris Th. Tsatsos, Lehrstuhlinhaber für "Deutsches und Ausländisches Staatsrecht und Staatslehre" an der FernUniversität Hagen, initiiert und durchführt. Dieser war auch erster Institutsdirektor. 1997 übernahm Martin Morlok die Institutsleitung.

Nach ministeriell verfügtem Umzug an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wurde die Aufgabenstellung des Instituts um die der Parteienforschung im Rahmen der Politikwissenschaft erweitert. Es folgte eine Umbenennung zu „Institut für Deutsches und Europäisches Parteienrecht und Parteienforschung (PRuF)“, eine interdisziplinäre Einrichtung der Juristischen und Philosophischen Fakultäten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Seit dem 1. Januar 2011 wird das PRuF unter dem Namen Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Heinrich-Heine-Universität fortgeführt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thomas Poguntke: Editorial. In: Mitteilungen des Instituts für Parteienrecht und Parteienforschung 2018, S. 4.