International Federation of University Women

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Die International Federation of University Women (IFUW) ist eine internationale Organisation, die zum Ziel hat die Bildung von Frauen zu fördern. Seit 2015 ist der Name Graduate Women International.

Die IFUW wurde 1919 von Virginia Gildersleeve, Caroline Spurgeon und Rose Sidgwick gegründet.

Sie hat nationale Organisationen in vielen Ländern wie zum Beispiel Australien, Kanada und in Deutschland den Deutschen Akademikerinnenbund.

Ausländische Mitglieder leisteten während der Zeit des Nationalsozialismus zahlreichen Wissenschaftlerinnen entscheidende Hilfe bei der legalen Emigration und illegalen Flucht von Deutschland und den besetzten Gebieten ins freie Ausland, indem sie ihnen finanzielle Mittel zur Ausreise besorgten, für ihren Lebensunterhalt im Gastland bürgten, ihnen Arbeitsplätze besorgten, für ihre politische Unbedenklichkeit bürgten und die gesellschaftliche Integration im Exil erleichterten. Zu diesen Begünstigten gehörten beispielsweise Charlotte Leubuscher, Alice Masaryková, Lise Meitner, Käte Pariser[1], Alice Salomon, Georgette Schüler[1], Hertha Sponer und Frieda Wunderlich.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin: Liste von 241 Biografien (Memento des Originals vom 11. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/uwind.mpiwg-berlin.mpg.de
  2. Christine von Oertzen 2012: Strategie Verständigung: Zur transnationalen Vernetzung von Akademikerinnen 1917-1955. Wallstein Verlag, ISBN 9783835309210