Internationale Arbeitsgemeinschaft für Hymnologie

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Internationale Arbeitsgemeinschaft für Hymnologie (IAH)
Zweck: Pflege und Erforschung des Kirchengesangs
Vorsitz: Jørgen Kjærgaard (Präsident), David Scott Hamnes (Vizepräsident), Elie Jolliet (Sekretariat)
Gründungsdatum: 1959
Mitgliederzahl: 320, davon 15 Korporativmitglieder
Sitz: Heidelberg
Website: www.iah-hymnologie.de
Konrad Ameln, Gründer der IAH

Die Internationale Arbeitsgemeinschaft für Hymnologie (IAH), gegründet im Jahr 1959, seit 1992 eingetragener Verein (e.V.) mit Sitz in Heidelberg, ist eine Vereinigung, die sich für die Pflege und Erforschung des Kirchengesangs auf internationaler, interkonfessioneller und interdisziplinärer Ebene einsetzt.[1]

Die Mitglieder der IAH kommen derzeit aus 28 Ländern. Aufgrund der interdisziplinären Ausrichtung der IAH vertreten sie so unterschiedliche Forschungsgebiete wie Theologie, Literatur-, Sprach-, Buch- und Musikwissenschaft.

Studientagungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die IAH veranstaltet seit 1965 jedes zweite Jahr (vorher im Dreijahresrhythmus) internationale Tagungen, bei denen unterschiedliche hymnologische Themen erörtert werden. Dadurch, dass die Tagungen jeweils in einem anderen Land stattfinden, soll der Austausch auf internationaler und interkonfessioneller Ebene gefördert werden. Seit 1981 gibt es in unterschiedlichen Zeitabständen gemeinsame Tagungen (Joint Conferences) mit den beiden Schwestergesellschaften, der Hymn Society of Great Britain and Ireland sowie Hymn Society in the United States and Canada. Zusätzlich werden von IAH-Mitgliedern auch noch kleinere, regionale Arbeitstagungen organisiert.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein ist einer der Mitherausgeber des Jahrbuchs für Liturgik und Hymnologie.[2] Regelmäßig werden auch das IAH-Bulletin sowie Mitteilungen der IAH publiziert. Im Jahr 1997 hat die IAH das mehrsprachige ökumenische Gesangbuch Unisono herausgegeben.

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Franz Karl Praßl und Piotr Tarlinski: Bene Cantate ei – Festschrift 50 Jahre I.A.H. (I.A.H. Bulletin, Nr. 37). Graz-Opole 2009, ISBN 978-83-7342-205-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Satzung der IAH@1@2Vorlage:Toter Link/iah-hymnologie.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 13 kB)
  2. Vandenhoeck & Ruprecht
  3. Queen's University Belfast, School of Music and Sonic Arts@1@2Vorlage:Toter Link/www.mu.qub.ac.uk (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Homepage von Andreas Marti
  5. Kunstuniversität Graz
  6. The Brethren Encyclopedia