Internationaler Geologenkongress

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Der Internationale Geologenkongress (International Geological Congress, IGC) ist ein seit 1878 stattfindender internationaler Kongress von Geologen, der alle drei bis fünf Jahre in wechselnden Ländern stattfindet und von den dortigen Geologen und geologischen Gesellschaften organisiert wird. Er ist eine Non-Profit-Organisation, die mit der International Union of Geological Sciences (IUGS) eng kooperiert.

Der Kongress geht auf die Initiative von James Hall zurück, der ein internationales Treffen nordamerikanischer und europäischer Kollegen für nötig hielt und 1875 in Philadelphia ein Gründungskomitee gründete, das an die französische Regierung herantrat, im Rahmen der Weltausstellung 1878 in Paris einen Geologenkongress zu veranstalten.

Die Kongresse waren meist mit von den geologischen Vereinigungen der veranstaltenden Länder organisierten geologischen Exkursionen verbunden, über die dann auch Exkursionsberichte erschienen.

Internationale Geologenkongresse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1878 Paris
  • 1881 Bologna
  • 1884 Berlin
  • 1888 London
  • 1891 Washington D.C.
  • 1894 Zürich
  • 1897 Sankt Petersburg (7. Kongress)
  • 1900 Paris
  • 1903 Wien
  • 1906 Mexiko City
  • 1910 Stockholm
  • 1913 Toronto
  • 1922 Brüssel
  • 1926 Madrid
  • 1929 Pretoria
  • 1933 Washington D. C.
  • 1937 Moskau
  • 1948 London
  • 1952 Algier
  • 1956 Mexiko City (20. Kongress)
  • 1960 Kopenhagen
  • 1964 New Delhi
  • 1968 Prag
  • 1972 Montreal
  • 1976 Sydney
  • 1980 Paris
  • 1984 Moskau
  • 1989 Washington D. C.
  • 1992 Kyoto
  • 1996 Peking
  • 2000 Rio de Janeiro (31. Kongress)
  • 2004 Florenz
  • 2008 Oslo
  • 2012 Brisbane
  • 2016 Kapstadt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]