Jörg Sander

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Jörg Sander, 2006

Jörg Sander (* 1967[1] in Siegburg) ist ein deutscher Gitarrist und Komponist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgewachsen in Wilhelmshaven, begann Jörg Sander mit 14 Jahren Gitarre zu spielen. Sein Abitur legte er am Käthe-Kollwitz-Gymnasium ab.[1] 1991 ging er nach Hamburg und nahm am Kontaktstudiengang Popularmusik an der Musikhochschule Hamburg teil. Dort gründete Sander die Band „Public Park“, später „Disco“ und Produzent Franz Plasa bot die Zusammenarbeit an. Die Band trennte sich um die Jahrtausendwende nach 3 Platten und zahlreichen Tourneen.

Udo Lindenberg wurde 1994 auf den Gitarristen aufmerksam und verpflichtete ihn für Album-Aufnahmen und Tourneen. Außerdem fand Jörg Sander schnell Anschluss an die deutsche Studiomusikerszene und spielte zahlreiche CDs bekannter Gruppen und Künstler ein.

Sander co-komponierte für Udo Lindenberg u. a. dessen grössten Hit „Ich mach‘ mein Ding“, außerdem für Peter Maffay, Heinz Rudolf Kunze, Keimzeit, Echt und vielen mehr.

Jörg Sander ist Mitglied und Gitarrist des Panikorchesters, der legendären "Udo Lindenberg-MTV-unplugged-Band" und seit Jan Delays Album „Hammer und Michel“ auch Mitglied dessen Band Disko No 1

Musik-Produktionen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jörg Sander und sein Gitarrenspiel sind zu hören bei:

  • Jan Delay (Hammer und Michel Album 2014)
  • Kim Wilde (Born to Be Wild 2002 und Album 2006)
  • Tokio Hotel (die ersten beiden Alben), „live in Europa“ sowie „room 483“ album
  • Udo Lindenberg (Ewig rauscht die Linde, Stark wie Zwei, Staerker als die Zeit sowie beide MTV-unplugged-Alben)
  • Heinz Rudolf Kunze (Alben der sog. "Verstärkung" von 2003 bis 2013)[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Pressebericht Wilhelmshavener Zeitung vom 3. Aug. 2012
  2. Kurzbiografie bei Heinz Rudolf Kunze