Jörg Sommer

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Jörg Sommer (2014)

Jörg Sommer (* 1. August 1963 in Heilbronn) ist ein deutscher Kinder- und Jugendbuchautor und Umweltschützer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommer schreibt gemeinsam mit seiner Frau Gerit Kopietz Kinder- und Jugendbücher. Das Repertoire reicht von Sachbüchern über Eltern- und Lehrerratgeber bis zu Bilderbüchern. Von Sommer und Kopietz sind 160 Titel erschienen, die in bis zu 29 Sprachen übersetzt wurden. Die Gesamtauflage ihrer Bücher beträgt rund 3.000.000 Exemplare. Einer der Bestseller ist OXMOX OX MOLLOX. Kinder spielen Indianer (1992), welches 21 Auflagen erfuhr und wovon 120.000 Exemplare verkauft wurden. Zusammen mit Gerit Kopietz veröffentlichte er 1998 die interaktive Kinderkrimireihe ZAP für Zehn- bis Zwölfjährige.

Sommer ist einer der Gründer des ersten deutschsprachigen Kinderbuchautoren-Netzwerkes KIBULI und Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller. Außerdem ist er Sachbuchautor und Herausgeber von Periodika, so u. a. als Herausgeber des Kursbuch Bürgerbeteiligung[1], als Mitherausgeber des Jahrbuch Ökologie[2] sowie der Zeitschrift movum.[3]

Seit 2009 ist er Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung. Außerdem ist er Vorsitzender des Stiftungsrates der Kant-Stiftung. Von 2014 bis 2016 war er zudem als Vertreter der gesellschaftlichen Gruppen Mitglied in der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe (Endlagerkommission) gemäß § 3 Standortauswahlgesetz.[4]

Im Jahr 2017 wurde er zum Gründungsdirektor[5] des Instituts für Partizipation berufen, einem überparteilichen ThinkTank, der Elemente politischer Teilhabe über Wahlen hinaus entwickeln soll.[6]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilderbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das große Buch der Sinne, Annette Betz, 2000
  • Fit im Straßenverkehr, Annette Betz, 2000
  • Schaf am Wind. Die Piratenwölfe kommen, Baumhaus, 1999
  • Häuptling Flinke Pfote, Parabel, 1998

Kinderbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • R.U.D.I – der Held, 160 Seiten, Baumhaus, 2003
  • Adventsgeschichten, 64 Seiten, Loewe, 2001
  • Jungengeschichten, 64 Seiten, Loewe, 2001
  • Mädchengeschichten, 64 Seiten, Loewe, 2001
  • Detektivgeschichten, 60 Seiten, Loewe, 2001
  • Spukgeschichten, 60 Seiten, Loewe, 2002
  • Joschi im Tal der Wölfe, 60 Seiten, Loewe, 2001
  • Film ab für Tobi!, 124 Seiten, Loewe, 2000
  • Treffpunkt Taschengeld, 60 Seiten, Loewe, 2000
  • Katzengeschichten, 60 Seiten, Loewe, 2000
  • Achtung, UFO in der Schule!, 96 Seiten, Loewe, 1999
  • Charly Clever und Doktor Lupe auf Tigerjagd (Band 1), 96 Seiten, Loewe, 2000

Jugendbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • MEGAPARK Band 1: Virus X, 128 Seiten, Omnibus (C. Bertelsmann), 2002
  • MEGAPARK Band 2: Der Plan der Reporter, 128 Seiten, Omnibus (C. Bertelsmann), 2002
  • MEGAPARK Band 3: Die Japan-Falle, 128 Seiten, Omnibus (C. Bertelsmann), 2002
  • Z.A.P. Band 1: Die geheimnisvolle Villa, 128 Seiten, KeRLE, 1998 (und weitere Bände)
  • Z.A.P. Band 2: Jagd nach den turbo-skates, 104 Seiten, KeRLE,1999 (und weitere Bände)
  • S.O.S. Teenager!, 128 Seiten, Ueberreuter, 2000
  • Mira Morgenstern Band 1: Die Feuerteufel, 128 Seiten, Ueberreuter, 1999 (und weitere Bände)
  • Cash – Wie du erfolgreich mit Geld umgehst, Jugendsachbuch, 128 Seiten, Ueberreuter, 2000
  • Füße vom Tisch – Stil in allen Lebenslagen, Jugendsachbuch, 144 Seiten, Ueberreuter, 2004

Jugendbücher unter dem Pseudonym Nicolas Roth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wale in Gefahr (2005)
  • Nacht der Nerze (2005)
  • Fohlen in Not (2005)
  • Das Solarkomplott (2005)
  • Gefahr aus dem Maisfeld (2005)
  • Die Mutprobe (2005)
  • Der Treck der Tapferen (2005)
  • Der Schatz im Carwitzsee (2006)
  • Rauchzeichen (2006)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.kursbuch.info/
  2. http://www.jahrbuch-oekologie.de/
  3. http://www.movum.info/
  4. https://www.bundestag.de/blob/434430/35fc29d72bc9a98ee71162337b94c909/drs_268-data.pdf, Seite 550
  5. Der Direktor - Berlin Institut für Partizipation. In: Berlin Institut für Partizipation. (bipar.de [abgerufen am 18. August 2018]).
  6. https://www.bipar.de