Jōdo-shū

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Honen

Jōdo-shū (jap. 浄土宗, dt. „Schule des Reinen Landes“) ist eine im Jahr 1198 durch Hōnen gestiftete Schule des japanischen Buddhismus, die dem Amida-Buddhismus zuzuordnen ist. Sie ist eine Entsprechung der im 5. Jahrhundert entstandenen chinesischen Schule des Reinen Landes (chinesisch 淨土宗, Pinyin jìngtǔzōng).

Im Zentrum der Lehre steht das Vertrauen in die heilsspendende Kraft des transzendenten Buddha Amitabha (jap. 阿弥陀, Amida) und die Hoffnung auf eine Wiedergeburt in seinem Reinen Land (淨土, jìngtǔ; jap. jōdo).

Aus der Jōdo-shū ging im 13. Jahrhundert die (heute größere) Jōdo Shinshū hervor.

Literatur[Bearbeiten]

  • Daigan Matsunaga, Alicia Matsunaga: Foundation of japanese buddhism, Vol. 2: The Mass Movement (Kamakura and Muromachi Periods). Buddhist Books International, Los Angeles/Tokyo 1996, ISBN 0-914910-28-0.
  • Traversing the Pure Land Path: A Lifetime of Encounters with Honen Shonin. Jodo Shu Press, 2005, ISBN 4-88363-342-X, S. 89–94.
  • Hisao Inagaki, Harold Stewart (Übers.): The Three Pure Land Sutras. Numata Center for Buddhist Translation and Research, Berkeley 2003, ISBN 1-886439-18-4 PDF.

Weblinks[Bearbeiten]