Joachim Jacob

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Joachim-Wilhelm Jacob (* 4. Januar 1939 in Bamberg) ist ein deutscher Verwaltungsjurist und Datenschutzexperte.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jacobs Karriere begann 1966 im Bundesministerium des Innern. Dort war er zunächst als persönlicher Referent des Staatssekretärs Günter Hartkopf (FDP) tätig. 1968 promovierte er an der Universität Erlangen-Nürnberg. Später wurde er Vizepräsident des Statistischen Bundesamts und Direktor bei der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung.

Nachdem er bereits vier Jahre Stellvertreter war, hatte Jacob von Juli 1993 bis November 2003 das Amt des Bundesdatenschutzbeauftragten (BfD) inne. Er ist heute Datenschutzbeauftragter der FDP und berät seit Anfang April 2008 das Einzelhandelsunternehmen Lidl in Datenschutzfragen. Joachim Jacob ist verheiratet und hat drei Kinder. Er ist Mitglied der FDP. Er ist Mitglied des Corps Bavaria Erlangen. Joachim Jacob verfasste 2008 einen Bericht über US-Gefangene der die Geheimhaltungsstufe Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD) erhielt. 2009 veröffentlichte Wikileaks diesen.[1]

Werk (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Jacob: Journalismus im Spannungsfeld zwischen Pressefreiheit und Datenschutz. In: Datenschutz und Datensicherheit 02/1998.
  • Joachim Jacob: Zeugnisverweigerungsrecht für Medienmitarbeiter. In: Datenschutz und Datensicherheit 05/2002.
  • Joachim Jacob/Helmut Heil: Datenschutz im Spannungsfeld von staatlicher Kontrolle und Selbstregulierung. In: Johann Bizer/Bernd Luttbeck/Joachim Rieß (Hrsg.): Umbruch von Regelungssystemen in der Informationsgesellschaft – Freundesgabe für Alfred Büllesbach. Stuttgart 2002, S. 213–223 ISBN 3-00-009813-5 online (PDF; 71 kB)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wikileaks.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]