Joe Armstrong

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Joseph „Joe“ Leslie Armstrong (* 27. Dezember 1950 in Bournemouth, England; † 20. April 2019[1]) war ein britischer Informatiker mit Arbeitsgebiet fehlertolerante, verteilte Systeme. Er war der Erfinder der Programmiersprache Erlang.[2][3][4]

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 17 Jahren begann Armstrong, auf einem Mainframe seines Schulbezirks Fortran zu programmieren. Diese Erfahrung half ihm während seines Physikstudiums am University College London und er fing an, im Austausch gegen Bier die Programme seiner Kommilitonen zu debuggen. Während der Forschung für seine Doktorarbeit im Bereich der Hochenergiephysik ging ihm das Geld aus. Er erhielt jedoch ein Jobangebot für das Departement of Machine Intelligence in Edinburgh und wurde dort Assistent von Donald Michie. Die britische Regierung strich jedoch, nachdem Armstrong ein Jahr dort gearbeitet hatte, die Fördermittel. Danach ging Armstrong nach Schweden, wo er als Programmierer für EISCAT, Swedish Space Corporation und danach Ericsson arbeitete. Während seiner Arbeit für das Ericsson Computer Science Lab entwickelte er 1986 Erlang. Seit 2014 war er Professor an der Kungliga Tekniska Högskolan in Stockholm.[5]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Seibel: Coders at Work : Bedeutende Programmierer und ihre Erfolgsgeschichten. mitp, 2011, ISBN 978-3-8266-9103-4, Kapitel 6: Joe Armstrong, S. 193–223 (englisch: Coders at Work : Reflections on the Craft of Programming. 2009. Übersetzt von Reinhard Engel).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Detlef Borchers: Hello Mike, hello Robert, goodbye Joe: Zum Tode von Joe Armstrong. In: heise.de. 22. April 2019, abgerufen am 23. April 2019.
  2. Coders at Work: Joe Armstrong. Abgerufen am 24. Oktober 2009.
  3. Coders At Work, siehe #Literatur
  4. A History of Erlang. Abgerufen am 24. Oktober 2009.
  5. Joe Armstrong - new adjunct professor. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 29. November 2014; abgerufen am 23. November 2014.