Johann Georg Dramburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Johann Georg Dramburg (* um 1640 in Hamburg; † um/kurz vor 1700 in Tübingen) war ein deutscher Maler, der in Tübingen heimisch geworden ist. Er war der Sohn des Hamburger Malers Johann Dramburg.

Johann Osiander
Rudolf Jacob Camerarius
David Scheinemann

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Georg Dramburg fand als Sohn eines Malers seine erste Malerausbildung bei seinem Vater. Für die weitere Ausbildung reiste er nach Holland, anschließend bildete er sich noch bei Johann Friedrich Trescher in Frankfurt am Main. Seit 1670 wohnte er Tübingen, wo es durch Anwesenheit des sich immer verändernden Kreises reicher Studenten vergleichsweise gute Verdienstmöglichkeiten existierten. 1673 bewarb sich Dramburg um das akademische Bürgerrecht, zunächst ohne Erfolg, doch nach erneutem Antrag von 1680 gelang es ihm, dieses begehrte Recht zu erhalten. Er unterhielt offenbar gute Beziehungen zum herzoglichen Hof in Stuttgart, weil der Herzog Friedrich Karl von Württemberg-Winnental – als der Finanzierer – für ihn Arbeitsmöglichkeiten durchsetzte. Obwohl er kein Meisterstück gefertigt hat, bekam Dramburg in den Jahren 1684–1690 Aufträge für 7 Bildnisse für die Tübinger Professorengalerie.[1]

„Allein das Porträt des betagten Juristen Johann Andreas Frommann zeigt in seiner leichten malerischen Behandlung deutlich niederländische Schulung und ist durch seine Durchbildung beachtenswert. Die etwas anspruchsvolle Haltung und die illusionistische Bezugnahme auf den Besucher zeigen erstmals barocke Züge in der Tübinger Bildnismalerei.“[1]

Berühmtere Arbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Fleischhauer: Barock im Herzogtum Württemberg, Stuttgart: Kohlhammer 1958 (= Veröffentlichung der Kommission für Geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg), S. 87

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Johann Georg Dramburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Werner Fleischhauer: Barock …, S. 87