Johannes VIII. (Gegenpapst)

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Der Diakon Johannes wurde Ende Januar 844 nach dem Tod von Papst Gregor IV. von der Bevölkerung Roms zum Papst erhoben. Er ließ Kriegsgerät heranschaffen, um gewaltsam in den Lateranpalast einzudringen. Als kurz darauf Sergius II. zum rechtmäßigen Papst gewählt wurde, verurteilte dieser Johannes zu einer Klosterhaft.

In der Zählung des Liber Pontificalis wird er als Johannes VIII. und als Gegenpapst geführt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ilaria Bonaccorsi: Giovanni, antipapa. In: Mario Caravale (Hrsg.): Dizionario Biografico degli Italiani (DBI). Band 55: Ginammi–Giovanni da Crema. Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 2000.
  • John N.D. Kelly: Gran Dizionario Illustrato dei Papi. Edizioni Piemme S.p.A., Casale Monferrato 1989, ISBN 88-384-1326-6, S. 279.
  • Claudio Rendina: I papi. Ed. Newton Compton, Rom 1990, S. 266.
  • Christiane Laudage: Kampf um den Stuhl Petri. Die Geschichte der Gegenpäpste. Herder, Freiburg im Breisgau 2012, ISBN 978-3-451-30402-6, S. 52 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ioannes VIII – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien