Junkanoo Parade

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Junkanoo Parade 2003

Die Junkanoo Parade findet während des Junkanoo-Karnevals auf den Bahamas statt.

Der Junkanoo ist eine Musik- und Tanzform, die es auf den Bahamas seit der Sklavenzeit gibt. Was „Junkanoo“ genau bedeutet und wo es herkommt ist bis heute ungeklärt. Am meisten wird erzählt, dass ein afrikanischer Stammesführer den Junkanoo mitbrachte, der als Sklave auf die Bahamas kam. Ihm wurde der Name John Canoe gegeben. Er wollte das Recht, mit seinen Leuten auf traditionelle afrikanische Weise feiern zu können. Am 25. und am 26. Dezember, dem sogenannten Boxing Day bekam er sein Recht.

Auch wird erzählt, dass der Name Junkanoo einen französischen Ursprung hat und über New Orleans auf die Bahamas kam. Das Wort „inconnu“ soll die seltsamen und unbekannten Masken der Junkanoo-Teilnehmer beschreiben.

Der Junkanoo lässt sich auf afrikanische Ursprünge zurückverfolgen und blieb bis heute nahezu unverändert. Im August legt jede Gruppe das neue Thema für das Fest fest, doch das eigentliche Fest beginnt erst am 26. Dezember. Jede Gruppe bemüht sich das originellste Kostüm, die überzeugendste Tanzperformance und die mitreißendste Musik zu präsentieren, denn nur wer damit überzeugt gewinnt den Preis. Das Fest wird am 1. Januar noch einmal wiederholt.

Musik und Tanz der Bahamas[Bearbeiten]

Auf den Bahamas hat Musik wie Reggae, Calypso und Merengue eine lange Tradition. Doch bei den jüngeren ist auch amerikanische Soulmusik, Rock- und Popmusik sehr beliebt. Doch die traditionelle Musik und der Tanz ist „Goombay“. Er stammt aus Westafrika. Der Goombay mischt sich aus dem British Empire und indianischen Klängen. Traditionell wird er nur von Männern gespielt und dazu getanzt. Er wird von den Vätern an die Söhne weitergegeben.