Kaiserliche Universität

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Neun Kaiserliche Universitäten (jap. 帝国大学, teikoku daigaku), auch Reichsuniversitäten genannt, wurden von der kaiserlich-japanischen Regierung in den Jahren 1877 bis 1939 innerhalb des damaligen Reichgebietes gegründet. Heutzutage liegen sieben davon in Japan, und jeweils eine in Südkorea und auf Taiwan. Noch heute gelten sie als die renommiertesten ihrer Regionen.

früherer Name Gründung heutiger Name
Kaiserliche Universität Tokio (東京帝国大学) 1877 Universität Tokio (東京大学)
Kaiserliche Universität Kyōto (京都帝国大学) 1897 Universität Kyōto (京都大学)
Kaiserliche Universität Tōhoku (東北帝国大学) 1907 Universität Tōhoku (東北大学)
Kaiserliche Universität Kyūshū (九州帝国大学) 1911 Universität Kyūshū (九州大学)
Kaiserliche Universität Hokkaidō (北海道帝国大学) 1918 Universität Hokkaidō (北海道大学)
Kaiserliche Universität Keijō (京城帝国大学) 1924 Seoul National University (kor. 서울대학교)
Kaiserliche Universität Taihoku (台北帝国大学) 1928 Staatliche Universität Taiwan (chinesisch 國立臺灣大學)
Kaiserliche Universität Ōsaka (大阪帝国大学) 1931 Universität Ōsaka (大阪大学)
Kaiserliche Universität Nagoya (名古屋帝国大学) 1939 Universität Nagoya (名古屋大学)

Die Einrichtung weiterer Kaiserlicher Universitäten war geplant, wurde jedoch nicht realisiert.