Kasper Rorsted

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Kasper Rorsted, eigentlich Rørsted, (* 24. Februar 1962 in Aarhus, Dänemark) ist Manager und war bis zum 30. April 2016 Vorstandsvorsitzender der Henkel AG & Co. KGaA.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rorsteds Vater Bendt Rørsted ist Wirtschaftsprofessor in Aarhus. Rorsted studierte an der Copenhagen Business School. Zudem absolvierte er auch Executive Summer Programs an der Harvard Business School. Bis 1995 hatte Rorsted verschiedene Management-Positionen in Vertrieb und Marketing bei Oracle und DEC durchlaufen. Danach wechselte er zu Compaq, wo er unter anderem als Leiter der Compaq Enterprise Business Group für die Regionen Europa, Naher Osten und Afrika tätig war.[1]

Rorsted war von 2002 bis 2004 als Senior Vice President und General Manager bei Hewlett-Packard beschäftigt.[1][2] 2005 wurde er zum Mitglied der Geschäftsführung des Henkel Konzerns berufen und war in dieser Funktion für den Unternehmensbereich Personal/Einkauf/Informationstechnologie/Infrastruktur-Services zuständig.[3] Von Januar 2007 bis April 2008 war er stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung.

Kasper Rorsted wurde auf der Jahreshauptversammlung am 14. April 2008 zum Vorstandsvorsitzenden der Henkel AG & Co. KGaA gewählt. Er löste Ulrich Lehner ab, der in den Henkel Gesellschafterausschuss wechselte.[4]

Am 18. Januar 2016 wurde bekannt, dass Kasper Rorsted ab dem 1. August 2016 den Vorstand der Adidas AG übernehmen soll.[5]

Kasper Rorsted ist verheiratet, hat vier Kinder und spricht neben Dänisch und Englisch auch Deutsch sowie Schwedisch.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Neuer Henkel-Chef: Ohne Stallgeruch wiwo.de, 9. April 2008.
  2. Kasper Rorsted: Der Rausschmiss bei HP hat sich gelohnt Computerwoche, 11. April 2008.
  3. Nachfolger von Ulrich Lehner: Däne wird neuer Henkel-Chef RP-Online, 19. Dezember 2006.
  4. Kasper Rorsted neuer Henkel Vorstandsvorsitzender Pressemeldung auf der Webpräsenz von Henkel, 14. April 2008.
  5. Die zwei großen Gegner des neuen Adidas-Chefs. Die Welt, 18. Januar 2016