Katja Schneider

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Katja Schneider (* 22. Mai 1953 in Hamburg) ist eine deutsche Kunsthistorikerin. Sie war von 1999 bis 2013 Direktorin des Kunstmuseums Moritzburg in Halle (Saale).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schneider studierte Geschichte und Kunstgeschichte an den Universitäten Hamburg und Bonn. Sie wurde an der Universität Bonn mit der Dissertation zum Thema Die Burg Giebichenstein und das Kunstgewerbe in den Zwanziger Jahren promoviert. Bereits während ihres Studiums absolvierte sie verschiedene Praktika in Museen, unter anderem am Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg.

1992 kam sie an die Moritzburg nach Halle, wo sie 1999 in der Nachfolge von Peter Romanus Direktorin des Museums und 2003 Vorstand der neugegründeten Stiftung wurde. Ab 2005 war sie Herausgeberin der Schriftenreihe der Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt. Schneider erklärte im Januar 2013 ihren Rücktritt als Direktorin.

Katja Schneider ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Fachveröffentlichungen.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Stefan Lehmann (Hrsg.): Oskar Kokoschkas Antike. Eine europäische Vision der Moderne. Katalogbuch der Stiftung Moritzburg Halle. Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt, München 2010, ISBN 978-3-7774-2581-8.
  • Franz Marc – Paul Klee. Ein Dialog in Bildern / Der Briefwechsel. Nimbus, Wädenswil 2010, ISBN 978-3-907142-52-3.
  • Moderne und Gegenwart – das Kunstmuseum in Halle. Hirmer, München 2008, ISBN 978-3-7774-5065-0.
  • Johanna Schütz-Wolff. Textil und Grafik zum 100. Geburtstag. Staatliche Galerie Moritzburg, Halle 1996, ISBN 978-3-86105-131-2.
  • Paul Thiersch und die Bühne – Szenische Visionen eines Architekten. Staatliche Galerie Moritzburg, Halle 1995, ISBN 978-3-86105-121-3.
  • Burg Giebichenstein. Die Kunstgewerbeschule unter Leitung von Paul Thiersch und Gerhard Marcks 1915 bis 1933. VCH, Weinheim 1992, ISBN 978-3-527-17725-7 (= Dissertation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]