Keltengräber Salzstetten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gut erhaltener keltischer Grabhügel
Keltischer Grabhügel

Die Keltengräber Salzstetten[1] sind keltische Grabhügel aus der Hallstattzeit, also der Zeit zwischen 800 v. Chr. und 450 v. Chr. Der Bereich der Grabhügel ist ein Bodendenkmal nach dem baden-württembergischen Denkmalschutzgesetz.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Untersuchungen[1], die das baden-württembergische Denkmalschutzamt vor 2002 durchführte, ergaben vier guterhaltene Grabhügel. In dem Gebiet wird intensive Waldwirtschaft betrieben, darunter haben diese Bodendenkmäler stark gelitten. Klar erkennbar ist heute nur noch ein Grabhügel, die anderen Erderhebungen in dem Waldgebiet sind nicht sicher als Grabhügel identifizierbar. Der Grabhügel direkt am Wegrand hat einen Durchmesser von etwa 15 m und eine Höhe von knapp 1 m.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Salzstetten ist ein Teilort der Gemeinde Waldachtal im Landkreis Freudenstadt. Der Grabhügel liegt etwa 100 m nördlich des Pferdehofs Brünz am Nordrand von Salzstetten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Brenner: Kelten-und Römerziele im Ländle. Silberburg-Verlag, Tübingen 2012, ISBN 978-3-8425-1176-7
  • Peter Krön: Die Kelten in Mitteleuropa. Salzburger Landesausstellung 1980 im Keltenmuseum Hallein, Österreich, Amt der Salzburger Landesregierung, Salzburg 1980
  • Johannes Lehmann: Teutates & Konsorten, Reise zu den Kelten in Südwestdeutschland.Silberburg-Verlag, Tübingen 2006, ISBN 978-3-874-07693-7
  • Karte Archäologische Denkmäler in Baden-Württemberg, Maßstab 1:200 000, Hrsg. Landesdenkmalamt und Landesvermessungsamt Baden-Württemberg, Stuttgart 2002, ISBN 3-89021-717-6
  • Karte des Schwarzwaldvereins "Bad Wildbad - Freudenstadt" Maßstab 1: 50 000, ISBN 3-89021-499-1
  • Gerhard Herm: Die Kelten. Econ-Verlag, Düsseldorf 1975, ISBN 3 430 144531

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Archäologische Denkmäler in Baden-Württemberg, Hrsg. Landesdenkmalamt und Landesvermessungsamt Baden-Württemberg, Stuttgart 2002, ISBN 3-89021-717-6, S. 316

Koordinaten: 48° 29′ 56″ N, 8° 36′ 9″ O