Klaus Röder (Musiker)

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Klaus Röder – oft buchstabiert Roeder – (* 7. April 1948 in Stuttgart) ist ein deutscher Musiker und Musiklehrer, bekannt wurde er für seine Mitwirkung bei der deutschen Band Kraftwerk.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er lernte Geige- und Klavierspiel, bevor er sich 1968 dem Ingenieursstudium Bild und Ton zuwandte. Nach eigenen Angaben inspirierte ihn vor allem Karlheinz Stockhausen. Später studierte er zusätzlich Komposition bei Milko Kelemen und Günther Becker sowie Gitarre bei Dieter Kreidler an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und schloss mit einem Diplom für Komposition elektronischer Musik ab.[1]

Interessiert an experimentaler und Avantgardemusik begann er Synthesizer-Controller und Gitarren-Synthesizer zu entwerfen und bauen[1] und Musik mit Synthesizern und Kassettenrecordern zu bearbeiten.

Seit 1972 arbeitet er als Gitarrenlehrer an der Musikschule in Langenfeld.[1][2]

Er benutzte seine Gitarre als Impulsgeber für seinen Synthesizer in einer Free-Jazz-Gruppe und spielte 1974 bis Februar 1975 für kurze Zeit bei Kraftwerk. Er war beim Einspielen des US-Goldhits Autobahn beteiligt.[3][4] [5]

Seit 1975 arbeitete er in seinem eigenen Musik-Studio in Solingen, später fast nur noch mit Rechnern anstatt von Instrumenten.

Röder ist verheiratet und hat drei Kinder, er lebt und unterrichtet in Langenfeld.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010 Kristallisationen 2 – LP
  • 2009 Kristallisationen – LP
  • 2008 Kraftwerk And The Electronic Revolution – DVD, Interviews auf dem Dokumentarfilm[6]
  • 2002 Frozen Sounds
  • 1999 Live-Music 1
  • 1993 Kristallisationen 5
  • 1985 Kompositionen 1981 - [19]83 – LP[7]
  • 1981 Elektronische Kompositionen / Klaus Röder – LP[8]
    • A-Seite Tanz (1976), Klangbild (1980)
    • B-Seite Mr Frankensteins babies (1979)[9], Konzertwalzer (1977)
  • 1978 Schmutzmusik[10][11]
  • 1974 Autobahn mit Kraftwerk

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Autobiografie auf www.klaus-roeder.org.
  2. http://www.rp-online.de/nrw/staedte/langenfeld/vertontes-maerchen-ueber-aschenbroedel-aid-1.5578784
  3. Marko Schmidt: Germankraft.de Kraftwerk Chronik Interview mit Klaus Röder "der röder" Stellungnahme von Klaus Röder (Kraftwerker von 1974-1975) zum Buch von Wolfgang Flür . In: archive.org. 25. Februar 1999, archiviert vom Original am 12. August 2004, abgerufen am 11. Mai 2017.
  4. Klaus Röder: KLAUS RÖDER - Biographie. In: archive.org. 2007, archiviert vom Original am 3. August 2009, abgerufen am 11. Mai 2017.
  5. Günter Ehnert, Detlef Kinsler: Kraftwerk. Aus Rock in Deutschland auf CD-ROM. In: taurus-press.de. 1998, abgerufen am 11. Mai 2017.ISBN 3-922542-65-4
  6. Rob Johnstone, Chrome Dreams Media Ltd: Kraftwerk and the Electronic Revolution - DVD Documentary - Audio-biog - Interview - Music. In: chromedreams.co.uk. 2008, abgerufen am 21. Mai 2017 (englisch)., Kraftwerk And The Electronic Revolution (UK) bei Discogs
  7. [1]
  8. [2]
  9. darunter Mr Frankenstein's Babies
  10. [3].
  11. http://www.klaus-roeder.org/schmutzmusik.htm

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