Kleiekotzer

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Kleiekotzer, um 1730, Museum der Brotkultur in Ulm

Kleiekotzer (auch Mühlgötze, Mühlgosche oder Schreckkopf genannt) waren in alten Getreidemühlen Bestandteil des „Beutelkastens“. Dieser Kasten nahm das Produkt auf, das aus dem Mahlgang herunterfiel und in einen Beutelschlauch geleitet wurde. Diese einfachste Siebung trennte dabei das Mehl von der Kleie, die dann aus dem holzgeschnitzten Kleiekotzer ausgeschieden wurde. Diese oft kunstvoll geschnitzten, meist fratzenhaften Gesichter mit offenem Mund waren auch die Schutzgeister der Mühlen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kleiekotzer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien