Kommendation

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Als Kommendation bezeichnet man die Handlung, durch welche im Lehnswesen sich der Lehnsmann in die Vasallität eines anderen, seines künftigen Lehnsherrn, begab. Der symbolische Akt bestand darin, kniend die gefalteten Hände in die Hände des sitzenden Lehnsherrn zu legen (Handgabe). Dieser Bestandteil wird Lehnnahme genannt. Danach schwört der Lehnsherr seinen Treueid; hier spricht man vom Lehnseid.

Die Kommendation war ein personengebundener Vertrag, der mit dem Tode erlosch und mündlich geschlossen wurde. Dieser Vertrag konnte Unterordnungsverhältnisse unterschiedlichster Art begründen.

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Quelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]