Konkatenation (Mengen)

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Die Konkatenation ist eine Verknüpfung von Mengen zu einer neuen Menge. Die verknüpfte Menge besteht dabei aus allen Kombinationen der Elemente beider Mengen unter Verwendung einer normalerweise nicht-kommutativen Operation. Als Operation wird in aller Regel die Konkatenation der Elemente verwendet.

Die Konkatenation ist eine Abwandlung der Produktmengen-Operation (kartesisches Produkt) unter Vernachlässigung der Tupel-Schreibweise. Formal unterscheiden sich Konkatenation und das kartesische Produkt also[1]. Da es sich jedoch nur um eine Schreibweise handelt, wird die Konkatenation z.B. in SQL mit dem kartesischen Produkt identifiziert[2].

Beispiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Menge bestehe aus den Elementen , die Menge bestehe aus den Elementen . Die Konkatenation beider Mengen ist demnach die Menge

Die Einhaltung der Reihenfolge, d.h. und nicht , ist dabei wesentlich, solange [sprich 'Kuller' oder 'Kringel', Symbol für eine Verknüpfung allgemein] nicht kommutativ ist.

Zeichenketten als Spezialfall[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein häufiger Spezialfall ist die Konkatenation von Zeichenketten. In diesem Fall würde die Konkatenation der Mengen {'Wi', 'ki'} und {'pe', 'dia'} die Menge {'Wipe', 'Widia', 'kipe', 'kidia'} ergeben.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gottfried Vossen: Datenmodelle, Datenbanksprachen und Datenbankmanagementsysteme. Oldenbourg Verlag, 2008, ISBN 978-3-486-27574-2, S. 137. eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
  2. Gottfried Vossen: Datenmodelle, Datenbanksprachen und Datenbankmanagementsysteme. Oldenbourg Verlag, 2008, ISBN 978-3-486-27574-2, S. 138. eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche