Kurt Mohr

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Kurt Mohr (* 23. April 1926 in Helmbrechts[1]) ist ein deutscher Geologe, der sich insbesondere mit der Geologie des Harzes befasste und darüber mehrere Bücher veröffentlichte.

Mohr studierte nach Wehrdienst und Gefangenschaft 1943 bis 1945 Geologie mit dem Diplom 1956. Er wurde 1959 an der Universität Würzburg promoviert und ging danach an die Bergakademie Clausthal (heute Technische Universität Clausthal), wo er 1961 wissenschaftlicher Assistent wurde. 1968 habilitierte er sich in Clausthal-Zellerfeld (Zur paläozoischen Entwicklung und Lineamenttektonik des Harzes, speziell des Westharzes), wurde 1971 Akademischer Rat, 1974 außerplanmäßiger Professor für Geologie und Paläontologie, 1975 Akademischer Oberrat und 1978 Universitäts-Professor.

Er hat weit verbreitete, auch populärwissenschaftliche Bücher über die Geologie des Harzes veröffentlicht.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Devonaufbruch im Langes-Tal/Oberharz, Roemeriana, 6, 1969: 101–146.
  • Harz, westlicher Teil, Sammlung Geologischer Führer, Band 58, Borntraeger, 5. Auflage 1998 (zuerst 1973)
  • Harzvorland, westlicher Teil, Sammlung Geologischer Führer, Band 70, Borntraeger 1982
  • Montangeologisches Wörterbuch für den Westharz, Schweizerbart 1989
  • Geologie und Minerallagerstätten des Harzes, 2. Auflage, Schweizerbart 1993 (zuerst 1978)
  • 400 Millionen Jahre Harzgeschichte- die Geologie des Westharzes, Piepersche Druckerei, 11. Auflage 2005 (zuerst 1963)
  • Die klassische Quadratmeile der Geologie: geologische Wanderungen um Goslar, Bad Harzburg, Clausthal-Zellerfeld und Altenau; Hannover, Niedersächsische Akademie für Geowissenschaften 1999
  • Die Fossilien des Westharzes. Eine Einführung, Piepersche Druckerei, Clausthal-Zellerfeld 1986
  • Geologische Wanderungen rund um die Westharzer Talsperren. Innerste- Grane- Oker-Ecker-Oder-Söse, Piepersche Druckerei, 3. Auflage
  • mit W. Fuchs, Andreas Pilger: Lineamenttektonik und Magmatismus im Westharz, Clausthaler tektonische Hefte, Nr.9, 1969

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geburtsdaten nach Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender 2001