Landbund (Deutschland)

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Landbund in Meißen (1922)

Der Landbund entstand nach dem Ersten Weltkrieg als Interessenorganisation der Klein- und Mittelbauern. Er arbeitete in der Regel eng mit der DNVP zusammen.

Einige Regionalorganisationen traten auch mit eigenen Listen zu Reichs- und Landtagswahlen an, so der Badische Landbund, der Bayerische Landbund, der Hessische Bauernbund, der Thüringer Landbund und der Württembergische Bauern- und Weingärtnerbund.

1921 wurde der Landbund mit dem Bund der Landwirte (BdL) zum Reichslandbund fusioniert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jochen Cerny, Lutz Fahlbusch: Reichs-Landbund (RLB) 1921–1933; in: Dieter Fricke u.a. (Hg.): Lexikon zur Parteiengeschichte. Die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Parteien und Verbände in Deutschland 1789–1945, Bd. 3, Leipzig/Köln 1985, S. 688–689.
  • Guido Dressel: Der Thüringer Landbund. Agrarischer Berufsverband als politische Partei in Thüringen 1919–1933 (= Schriften zur Geschichte des Parlamentarismus in Thüringen. H. 12), Wartburg-Verlag, Weimar 1998.