Landfriedensbünde der Schweiz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Landfriedensbünde der Schweiz waren Friedensvereinbarungen, die die Beendigung von Konflikten in der Alten Eidgenossenschaft erreichten. Sie entstanden mehrheitlich erst in der Zeit der Reformation und der Konfessionalisierung. Wegen der heftigen Auseinandersetzungen wurden diese notwendig, um die Einheit der Eidgenossenschaft zu schützen.

In der Schweiz werden die vier Friedensschlüsse, mit denen die innereidgenössischen Religionskriege von 1529, 1531, 1656 und 1712 beendet wurden, als Landfrieden oder Landfriedensbündnisse bezeichnet. Schon die Historiker des 16. Jahrhunderts, wie Heinrich Bullinger, Johannes Stumpf oder Johannes Salat haben diesen Begriff vor allem für den Vertrag selber verwendet. Der «Landfrieden» war ihrer Ansicht nach auch das geographische Gebiet und gleichzeitig der zugehörige Rechtszustand. Die entstandenen vier Verträge haben die Rechtslage ergänzt und modernisiert, die als Basis durch die Bundesbriefe vorgegeben waren und beeinflussten so die Eidgenossenschaft von der Reformation bis zur Helvetischen Revolution.

Landfriedensverträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Texte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen

  • H. Nabholz, Paul Kläui, Quellenbuch zur Verfassungsgeschichte der Schweiz. Eidgenossenschaft und der Kantone von den Anfängen bis zur Gegenwart, 31947

Literatur

  • J.C. Bluntschli, «Geschichte des schweizerischen Bundesrechtes von den ersten ewigen Bünden bis auf die Gegenwart 1», 1846, 21875
  • A. Heusler, «Schweizerische Verfassungsgeschichte», 1920
  • F. Elsener, «Das Majoritätsprinzip in konfessionellen Angelegenheiten und die Religionsverträge der schweiz»