Landweinmeister

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Der (Ober-)Landweinmeister war ein höfisches Amt. Er war verantwortlich für alle Weinberge des Landesherrn. In Personalunion konnten ihm als Hof-Kellermeister auch die herrschaftlichen Kellereien unterstehen.

Dem Landweinmeister unterstanden die Bergverwalter.

Im kurfürstlichen Sachsen war der Amtssitz des Landweinmeisters das kurfürstliche Weingut Hoflößnitz, gleichzeitig übte er das Amt als Hauptzeughaus-Kellermeister aus.

Quelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ingrid Zeidler: Das Rebland der Hoflößnitz vom Beginn des Weinbaus bis zur Gegenwart. In: Heinrich Magirius (Hrsg.): 600 Jahre Hoflößnitz. Historische Weingutanlage. Sandstein Verlag, Dresden 2001, ISBN 3-930382-60-1, S. 28.