Le pigeon aux petits pois

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Le pigeon aux petit pois
Pablo Picasso, 1911
Öl auf Leinwand
65 × 54 cm
Musée d’art moderne de la Ville de Paris[1], Paris

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Le pigeon aux petit pois (franz.: Taube mit grünen Erbsen) ist ein Gemälde von Pablo Picasso.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bild wurde im Jahre 1911 gemalt und ist ein Hauptwerk der kubistischen Periode Picassos[2]. Die Materialien sind Öl auf Leinwand. Es stellt in Ocker-, Grau- und Brauntönen eine kubistisch verzerrte Taube mit Erbsen, auf dem die Taubenkralle und die kleinen Erbsen erkennbar sind und in dessen oberer rechten Ecke man das Wort CAfE erkennt, dar. Ein Jahr später erwarb es der Kunstsammler Maurice Girardin (1884–1951) für 850.- FF.[3] 1937 wurde es auf der International Exhibition of Arts and Techniques in Modern Life im Rahmen der Pariser Weltausstellung ausgestellt. Das Museum erhielt das Kunstwerk aus dem Vermächtnis von Dr. Girardin im Jahr 1953.[4] Der Wert des Bildes wird auf 23 Millionen Euro geschätzt.[5]

Le pigeon aux petits pois befand sich zuletzt unversichert im Museum für Moderne Kunst (Musée d’art moderne de la Ville de Paris) im 16. Pariser Arrondissement, wo es am 20. Mai 2010 gestohlen wurde.[6][7]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geneviève Nevejan: La collection du Docteur Girardin. Université de Paris IV-Sorbonne, Oktober 1994.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bis 20. Mai 2010, siehe Text
  2. Picasso and the Typography of Cubism (PDF; 9,1 MB)
  3. http://www.kubisme.info/kb956.html (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive)
  4. Ce domaine est peut-être à vendre! In: bluetravelguide.com. Abgerufen am 29. Januar 2017.
  5. Michaela Wiegel: Durchs Fenster in die Moderne eingestiegen. In: FAZ.net. 20. Mai 2010, abgerufen am 29. Januar 2017.
  6. Museumseinbruch in Paris: Gemälde im Wert von 100 Millionen Euro gestohlen. In: Spiegel Online. 20. Mai 2010, abgerufen am 29. Januar 2017.
  7. Jörg Diehl: Schlecht gesicherte Kunstwerke: Wie Museen mit ihren Millionenschätzen schlampen. In: Spiegel Online. 21. Mai 2010, abgerufen am 29. Januar 2017.