Lesetagebuch

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Ein Lesetagebuch ist ein Tagebuch, das man parallel zu der Lektüre eines (meist literarischen) Textes führt. In das Lesetagebuch können Einträge unterschiedlichster Art vorgenommen werden. Neben der Zusammenfassung von Textpassagen und Hauptaussagen bietet das Medium Raum für persönliche Leseeindrücke, die Formulierung von Leseproblemen und Assoziationen zur vorgenommenen Lektüre.

Lesetagebuch in der Schule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lesetagebuch ist eine häufig verwendete Methode des Lesens in der Schule. Ziel ist es, persönliche Zugänge vor allem zu Romanen zu ermöglichen. Schüler bekommen hier die Möglichkeit, unterschiedliche Zugänge zu Texten zu finden. Darüber hinaus erlaubt es den Schülern, ein eigenes Arbeitstempo beim Umgang mit Literatur zu finden. Ein Überblicksartikel, bei dem die im lese- und literaturdidaktischen Kontext relevante Forschungsliteratur zusammengefasst wird, wurde von Daniel Nix (2007) verfasst.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nix, Daniel (2007): Das Lesetagebuch als Methode des Lese- und Literaturunterrichts. Ein Forschungsbericht. In: Didaktik Deutsch, H.23, Jg. 13, 2007, S. 67-94.
  • Obst, Gabriele (2007): »Anfangs habe ich gemurrt wie die Israeliten in der Wüste.« Erfahrungen mit Bibellesetagebüchern (Sek II). In: entwurf. Religionspädagogische Mitteilungen 2+3/2007, S. 46-50.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beispiel und Kommentar zu einem Lesetagebuch
Hilfen zum Verfassen eines Lesetagebuchs in Form von Anregungen und Fragen (PDF; 322 kB)