Libertinismus

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Der Begriff Libertinismus (von lat. libertinus, der Freigelassene) bezeichnet ein Abweichen von anerkannter Lehre oder Moral. In der Geschichte gab es mehrere Bewegungen so genannter Libertiner, etwa in der Reformationszeit. Auch das im Neuen Testament erkennbare (und abgelehnte) Verständnis der in Jesus Christus gewonnenen Freiheit im Sinne einer Entbindung von aller Norm wird in der heutigen Theologie als Libertinismus bezeichnet. Das umgekehrte Extrem ist der Asketismus.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrich Scheffbuch: Libertinismus. In: Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde. Band 2. Wuppertal, Zürich 1993, S. 1240f.

Einzelbelege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. So Werner Foerster: Neutestamentliche Zeitgeschichte. Hamburg 1968, einbändige Ausgabe, S. 299.