Heinerscheid

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Heinerscheid (dt.)
Héinischt/Hengescht (lux.)Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/Alternativname
Wappen von Heinerscheid
Koordinaten: 50° 6′ N, 6° 5′ OKoordinaten: 50° 5′ 44″ N, 6° 5′ 16″ O
Fläche: 34,29 km²
Einwohner: 1286 (1. Nov. 2011)
Heinerscheid (Luxemburg)
Heinerscheid
Lage von Heinerscheid in Luxemburg
Wasserturm von Heinerscheid
Wasserturm von Heinerscheid

Heinerscheid (lux. Héinischt, Hengescht) ist eine Ortschaft der luxemburgischen Gemeinde Clerf. Bis Ende 2011 war Heinerscheid der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde, die zum Kanton Clerf gehörte. Die Gemeinde Heinerscheid wurde zum 5. Dezember 2011 mit den Gemeinden Munshausen und Clerf zu einer neuen Gemeinde fusioniert, die den Namen Clerf erhielt.[1]

Zusammensetzung der ehemaligen Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemalige Gemeinde Heinerscheid bestand aus den Ortschaften:

  • Fischbach (97 Einwohner),
  • Grindhausen (21 Einwohner),
  • Heinerscheid (535 Einwohner),
  • Hüpperdingen (228 Einwohner),
  • Kalborn (47 Einwohner),
  • Lieler (231 Einwohner),

sowie folgenden Weilern, Mühlen und Höfen:

  • Fossenhof (3 Einwohner),
  • Lausdorn (11 Einwohner),
  • Kaesfurt (16 Einwohner),
  • Kalborn-Mühle (0 Einwohner),
  • Tintesmühle (6 Einwohner).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Zeiten des Zweiten Weltkrieges war die Gegend um Heinerscheid herum Kriegsschauplatz der Ardennenoffensive. Die damalige Gemeinde hatte genau wie Nachbargemeinden sehr viele Opfer aus der Bevölkerung zu beklagen. Heutzutage ist noch ein alter Bunkergraben im Heinerscheider Ourtal, sowie ein Kriegsdenkmal im Ortszentrum von Heinerscheid zu besichtigen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 2012 trat die Gemeindefusion der Gemeinden Clerf, Munshausen und Heinerscheid in Kraft.[1] Die Bevölkerung hatte sich am 12. Oktober 2008 anlässlich eines Referendums mehrheitlich für die Gemeindefusion ausgesprochen.

Die ehemalige Gemeinde war Mitglied der regionalen Verbände DEA, Altersheim Clerf, SIGI, SYVICOL, SIERS, SIDEN, SIDEC, SICLER, SIVOUR und dem Naturpark Our.

Wappen der ehemaligen Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Geteilt von Rot und Gold, belegt mit einem symmetrischen Ankerkreuz in verwechselten Farben, oben bewinkelt von zwei zugewandten silbernen Merletten, unten von zwei roten Kugeln.“

Alte Kulturschätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ruinen der alten Kirche zwischen Heinerscheid und Hüpperdingen beherbergen ab 2004 im Rahmen von "jardins... à suivre" ein modernes Kunstwerk.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Energie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 3 größere Windkraftanlagen beim Ortsteil Lieler bei 50,1198764 N 6,0932708 O, 50,1163129 N 6,0985279 O und 50,1088272 N 6,0802674 O.
  • 3 kleinere Windkraftanlagen bei Heinerscheid bei 50,1016294 N 6,0753107 O, 50,0975277 N 6,0739803 O und 50,0983398 N 6,0709763 O.
  • 4 größere Windkraftanlagen beim Ortsteil Fischbach bei 50,0832103 N 6,0785508 O, 50,0811724 N 6,0811901 O, 50,0771241 N 6,0829926 O, 50,076408 N 6,0877991 O
  • 1 kleinere Windkraftanlage beim Ortsteil Fischbach bei 50,0723867 N 6,084559 O.

Siehe auch: Liste von Windkraftanlagen in Luxemburg

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emile Hiertz (1857–1919), Chemiker und Pionier der Hochofentechnologie

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gemeindefusion (französisch); abgerufen am 28. November 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heinerscheid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien