Lucius Fulvius Gavius Numisius Aemilianus

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Lucius Fulvius Gavius Numisius --- Aemilianus[1] war ein römischer Politiker und Senator.

Aemilianus war Italiker und Patrizier. Es bestanden auch seit dem ersten Jahrhundert Beziehungen zu der Familie der Bruttii. Er war wohl Sohn des Lucius Fulvius Aemilianus, der im Jahr 206 Konsul gewesen war.

Aemilianus war als Kandidat des Kaisers Quästor und Prätor, und unter Severus Alexander electus ad dilectum habendum per regionem Transpadanam (wohl Offizier für die Aushebung von Truppen in der Transpadana). Er war zwischen 223 und 235 Suffektkonsul[2] und im Jahr 249 vermutlich ordentlicher Konsul.[3] Zudem war er Pontifex.

Die Annahme, Aemilianus sei der Konsul von 249 gewesen (von dem nur die Namensbestandteile „Fulvius Aemilianus“ überliefert sind), basiert auf der Überlegung, dass sein Bruder Lucius Fulvius Aemilianus, Konsul 244, wohl kaum in nur sechs Jahren zweimal den ordentlichen Konsulat bekleidete konnte.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. CIL 10, 3856
  2. Zur Datierung Paul M. M. Leunissen: Konsuln und Konsulare in der Zeit von Commodus bis Severus Alexander (180–235 n. Chr.). Prosopographische Untersuchungen zur senatorischen Elite im Römischen Kaiserreich (= Dutch Monographs on Ancient History and Archaeology. Band 6). J. C. Gieben, Amsterdam 1989, ISBN 978-9050630283, S. 187 f. mit Anm. 257 (erwägt eine Datierung auf 226 oder 229).
  3. CIL 16, 154