Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte

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Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte
Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte
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Kategorie: Forschungseinrichtung
Träger: Ludwig Boltzmann Gesellschaft
Bestehen: seit 1992
Rechtsform des Trägers: Verein
Sitz des Trägers: Wien
Standort der Einrichtung: Wien
Art der Forschung: Grundlagenforschung, angewandte Forschung[1]
Fächer: Menschenrechte
Leitung: Michael Lysander Fremuth & Patricia Mussi-Mailer
Mitarbeiter: ca. 45 (Stand: 2014)[2]
Homepage: bim.lbg.ac.at

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) ist das größte österreichische Menschenrechtsinstitut. Es ist ein unabhängiges, außeruniversitäres Forschungsinstitut, das 1992 als Institut der Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) gegründet wurde. Es sieht sich der Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Menschenrechte verpflichtet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte wurde 1992 von Felix Ermacora, Manfred Nowak und Hannes Tretter gegründet.

Von 2014 bis zu dessen Schließung 2018 bestand eine enge Kooperation mit dem interdisziplinären "Forschungszentrum Menschenrechte" der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Dieses wiederum war aus der 2008 eingerichteten und vom BIM koordinierten Forschungsplattform „Human Rights in the European Context“ hervorgegangen.[3]

Wissenschaftlicher Leiter des Instituts ist seit 2019 der Völkerrechtler Michael Lysander Fremuth. Er löste Manfred Nowak ab, der das Institut seit der Gründung leitete.[4] Administrative Leiterin des Instituts ist, ebenfalls seit 2019, Patricia Mussi-Mailer.[5]

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut widmet sich den Menschenrechten durch Forschungen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Daneben ist Arbeitsschwerpunkt auch die Dokumentation und die Lehre, wobei sich das BIM an der Nahtstelle zwischen Theorie und Praxis der Menschenrechtsarbeit bewegt. Es ist wie das Österreichische Institut für Menschenrechte in Salzburg, das Europäische Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie Graz und das Europäische Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie der Universität Graz, eine der Institutionen in Österreich, die auf dem Gebiet der Menschenrechte wissenschaftlich aktiv sind. Es pflegt eine weite Zusammenarbeit mit internationalen, zwischenstaatlichen und nationalen Einrichtungen und Organisationen.

Mit dem Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien besteht ein Kooperationsvertrag. Das Institut beschäftigt ca. 45 Mitarbeiter.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte: Leitbild. In: bim.lbg.ac.at. Abgerufen am 13. Mai 2019.
  2. a b Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte: BIM-Institutsbroschüre 2014. In: bim.lbg.ac.at. Abgerufen am 1. Mai 2019.
  3. Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte: Forschungszentrum Menschenrechte. In: bim.lbg.ac.at. Abgerufen am 1. Mai 2019.
  4. Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte: Michael Lysander Fremuth ist neuer Wissenschaftlicher Leiter des BIM. In: bim.lbg.ac.at. Abgerufen am 1. Mai 2019.
  5. Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte: Neue Administrative Leitung. In: bim.lbg.ac.at. Abgerufen am 14. Mai 2019.
  6. Österreichisches Parlament: Demokratiepreis 2016 der Margaretha-Lupac-Stiftung geht an drei herausragende Initiativen der Zivilgesellschaft. In: parlament.gv.at. Abgerufen am 13. Mai 2019.