Luftheberpumpe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Luftheberpumpen fördern mit Hilfe von feinen Luftblasen Wasser in die Höhe. Eingesetzt werden sie sowohl in der Aquaristik als auch bei der Anlage von Gartenteichen.

Bauformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterschieden werden die zwei Bauweisen: Tschechischer Luftheber und Luftheber mit Membran.

Tschechischer Luftheber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Aquarienbereich ist der Tschechische Luftheber weit verbreitet, dessen Funktion auf einer umgebenden Druckdose am Fuße des Steigrohrs basiert. Über diese Druckdose wird die Luft einer Membranpumpe in Form vom feinen Bläschen eingebracht. Übliche Umwälzraten liegen im Bereich von mehreren hundert Litern Wasser pro Stunde.

Luftheber mit Membran[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Teichen kommt häufiger die Membranbauweise zum Einsatz, da diese bei großem Steigrohr und großen Wassermengen effektiver ist. Im unteren Bereich des Lufthebers befindet sich ein Trichter, indem sich ein Tellerbelüfter befindet. Der Tellerbelüfter besteht aus einer EPDM-Membran mit Tausenden kleinen Öffnungen, über die feine Luftblasen in das Steigrohr einströmt. Das Steigrohr hat in der Regel eine Baulänge von 1,70 m bis 2,00 m bei 160 mm Durchmesser. Ein optimaler Luftheber kann mehr als 1000 Liter Wasser pro Stunde pro Watt fördern.

Vorteile von Luftheberpumpen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • effiziente Umwälzung
  • langlebig und robust
  • keine rotierende Teile
  • verschleißfrei
  • kein Stromkabel im Wasser

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • DATZ: Die Aquarien- und Terrarien Zeitschrift, Band 48 und 57, Alfred Kernen Verlag, 2004

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]