Fluid

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Als Fluid (vom lateinischen fluidus für „fließend“) werden Substanzen bezeichnet, die sich unter dem Einfluss von Scherkräften kontinuierlich verformen, das heißt, sie fließen. Ihr Schubmodul ist null.

In der Physik werden unter dem Begriff Gase und Flüssigkeiten zusammengefasst.[1] Viele physikalische Gesetze gelten für Gase und Flüssigkeiten gleichermaßen, denn diese Stoffe unterscheiden sich in manchen Eigenschaften quantitativ (in der Größenordnung des Effekts), statt qualitativ.

Die Strömungslehre bezeichnet jede Substanz als Fluid, die einer genügend langsamen Scherung keinen Widerstand entgegensetzt (endliche Viskosität).[2] In diesem Sinne umfasst der Begriff außer Materie im flüssigen und gasförmigen Aggregatzustand auch Plasma, Suspensionen und Aerosole.

Reale Fluide werden eingeteilt in

Aufgrund ihrer Oberflächenspannung bilden Flüssigkeiten eine freie Oberfläche. Bei Gasen ist dies nicht der Fall.

Viskoelastische Stoffe sind ein Sonderfall von Flüssigkeiten, die sich unter gewissen Umständen wie ein elastischer Feststoff verhalten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Fluid – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fluid. In: Lexikon der Physik. Spektrum Akademischer Verlag, abgerufen am 4. Mai 2014.
  2. Guillermo Hauke: An Introduction to Fluid Mechanics and Transport Phenomena. Springer, 2008, ISBN 1-4020-8537-0, S. 7 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).