Luigi Cossa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Luigi Cossa (* 27. Mai 1831 in Mailand; † 10. Mai 1896) war ein italienischer Nationalökonom.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cossa stammte aus einer adligen Familie (sein Vater Joseph war ein bekannter Polyglott und Paläograph). Er promovierte 1853 als Doktor der Rechte an der Universität zu Pavia und widmete sich daraufhin weiteren staatswissenschaftlichen Studien bei L. Stein in Wien und Wilhelm Roscher in Leipzig. 1858 wurde er zum außerordentlichen, 1860 zum ordentlichen Professor der politischen Ökonomie an der Universität zu Pavia ernannt. Später erhielt er auch eine Professur am Polytechnikum Mailand. Als Volkswirt war Cossa mit Erfolg bemüht, die Resultate der modernen Literatur selbständig zu verwerten.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Primi elementi di scienza delle finanze, 1905

Seine literarischen Hauptwerke sind: Guida allo studio dell' economia politica (2. Aufl., Mail. 1878; deutsch, Freiburg 1880); Primi elementi di economia politica (6. Aufl., Mail. 1883; deutsch, Freiburg 1879); Elementi della scienza delle finanze (3. Aufl., Mail. 1882; deutsch bearbeitet von Eheberg, Erlang. 1882); Saggidi economia politica (Mail. 1878).