Luise Krüger

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Berlin 1936: Tilly Fleischer, Maria Kwaśniewska, Luise Krüger

Luise Krüger (* 11. Januar 1915 in Dresden-Cotta; † 13. Juni 2001 in Dresden) war eine deutsche Leichtathletin und Olympiamedaillengewinnerin, die in den 1930er-Jahren zu den weltbesten Speerwerferinnen gehörte. Ihr größter Erfolg war die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin (40,78 - 39,24 - 43,29 m - 40,69 - 37,94 - 42,96).

Jeweils der dritte Platz gelang ihr bei den Frauen-Weltspielen 1930 (40,10 m) und bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1938 (42,49 m).

Deutsche Meisterin wurde sie 1934 im Speerwurf sowie 1941 und 1942 im Fünfkampf.

Luise Krüger startete für den Dresdner SC. In ihrer aktiven Zeit war sie 1,66 m groß und 54 kg schwer. In den 1950er-Jahren war sie Sportlehrerin an der Technischen Hochschule Dresden und führte dort die spätere Olympiadritte und Weitsprung-Weltrekordlerin Hildrun Claus zum DDR-Meistertitel und zum DDR-Rekord.

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