Magazinbibliothek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Blick in das Bibliotheksmagazin an der Universitätsbibliothek der TU Hamburg-Harburg

Als Magazinbibliothek bezeichnet man eine Bibliothek, deren Bestand dem Bibliotheksnutzer nicht unmittelbar zur Verfügung steht. Die Medien der Bibliothek werden in einem Bibliotheksmagazin aufbewahrt. Eine Nutzung des Bestandes ist daher nur über Bibliothekskataloge möglich.

Viele Bibliotheken lagern einen Teil ihres Bestandes in Magazinen. Eine reine Magazinbibliothek ist zum Beispiel die Medizinhistorische Bibliothek der Universität Zürich.

Eine besondere Form der Magazinbibliothek ist die Fernbibliothek oder Versandbibliothek. Weil das Ausleihgut ausschliesslich per Post versandt wird, muss das Buch-Magazin nicht an einer innerstädtischen Lage stehen.

Freihandbibliothek und Magazinbibliothek können auch in einer einzigen Institution zusammengefasst sein, in die weniger gefragten Bestände in einer Aussenstelle gebunktert werden (Speicherbibliothek). Betreiben mehrere Bibliotheken eine gemeinsame Speicherbibliothek, kann die Zahl der aufbewahrten Exemplare eines Buches reduziert werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]