Mansa Musa

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Darstellung Mansa Musas auf einer Karte des Katalanischen Weltatlas von 1375, mit einem goldenen Zepter in der linken und einem Goldklumpen in der rechten Hand[1]

Kankan Mansa Musa I. († 1337) war von 1312 bis 1337 König von Mali. Unter seiner Regentschaft erreichte das Land seine Blüte, und Timbuktu wurde eine der bedeutendsten Städte Afrikas.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mansa Musa galt als der „reichste Mann seiner Zeit“.[2] Legendär wurde seine Pilgerfahrt nach Mekka 1324/25. Der sagenhaft reiche König gab auf der Reise so viel Gold aus, dass es in Ägypten den Wert des auf Gold basierenden ägyptischen Dinars auf Jahre hinaus ruinierte. Er selbst spürte dies auf seiner Rückreise. Da sein Gold nicht mehr den ursprünglichen Wert besaß, musste er sich von einem Kaufmann Geld leihen.[3]

Ein Gewährsmann des aus Damaskus stammenden arabischen Historikers, Al Omari (Chihab al-Umari) (1300–1384), stellte fest: Der Sultan Musa hat mir erzählt, dass er das ausschließliche Recht auf das Gold habe und dass er es als Tribut einziehe, außer das, was die Bewohner des Landes ihm nehmen, was Diebstahl sei.[3]

Mansa Musa gilt als Initiator und Bauherr der Freitagsmoschee, Djinger(e)-ber in Timbuktu.[4] Mansa Musa starb 1337, sein Nachfolger wurde Mansa Magha.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  •  Khephra Burns, Leo Dillon, Diane Dillon: Mansa Musa. The lion of Mali. 2. Auflage. Harcourt Brace & Co., San Diego (USA) 2001, ISBN 0-15-200375-4.
  • Peggy Pancella: Mansa Musa. Ruler of Ancient Mali. Heinemann Library, 2003, ISBN 1403437033.
  • Rudolf Fischer: Gold, Salz und Sklaven. Die Geschichte der grossen Sudanreiche Gana, Mali und Son Ghau. Edition Piscator, Feldbrunnen 2013, ISBN 978-3-906090-42-9, S. 95ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mansa Musa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ausschnitt der Abbildung entstammt dieser Karte: Original in der Französischen Nationalbibliothek (Memento vom 12. Juli 2005 im Internet Archive)
  2. Lutz van Dick, Martin Cohen, Dennis Doe Tamakloe (Hrsg.): Die Geschichte Afrikas. Campus Verlag, 2004, ISBN 3593371014, S. 69.
  3. a b Rudolf Fischer: Gold, Salz und Sklaven. Die Geschichte der grossen Sudanreiche Gana, Mali und Son Ghau. Edition Piscator, Feldbrunnen 2013, ISBN 978-3-906090-42-9, S. 95ff.
  4. Dorothee Gruner: Die Lehmmoschee am Niger, Dokumentation eines traditionellen Bautyps. Steiner, Stuttgart 1990, ISBN 3-515-05357-3, S. 298 ff.
Vorgänger Amt Nachfolger
Abubakari II. Herrscher des Mali-Reiches
1312–1337
Mansa Magha