Marian Alma

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Marian Alma, auch Marion Alma, Künstlername Manoli (3. November 1860 in Zaleszczyki1937 oder 1938)[A 1] war ein polnischer Opernsänger (Tenor), Theater- und Filmschauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alma sollte Techniker werden, entschloss sich aber wegen seiner Vorliebe für das Theater Sänger zu werden. Er debütierte am 1. Oktober 1878 als „Lorenzo“ in „Fra Diavolo“ am Nationaltheater Lemberg. Er wurde zwar engagiert, merkte aber, dass er eine Ausbildung seiner Stimme benötigte. Daher ließ er diese von dem polnischen Bassisten Walery Wysocki ausbilden. In Lemberg blieb er bis zum 1. Februar 1885, erlernte aber bereits seit zwei Jahren die deutsche Sprache. Am 25. November 1884 debütierte er in deutscher Sprache unter dem Künstlernamen Manoli im „Faust“ in Olmütz. Sein weiter Auftritt am 26. Februar 1885 ebenfalls in Olmütz im „Maskenball“ als „Richard“ erregte solches Aufsehen, dass man ihm sofort ein Engagement am Hofoperntheater in Wien anbot. Zuerst aber ging er von 1885 bis 1887 nach Mainz zur weiteren Ausbildung seiner Stimme. 1887 bis 1888 sang er dann am Hofoperntheater Wien, blieb dort aber nur für ein Jahr. 1888 bis 1989 war er dann am Hofoperntheater Berlin. Es folgten 1890 bis 1893 das Düsseldorf, 1894 Breslau, 1895 Magdeburg und 1896 kehrte er nach Berlin zurück. Dort verblieb er bis mindestens 1902. Über sein Leben zwischen 1902 und 1919 ist nichts bekannt, er taucht erst wieder als Stummfilmschauspieler 1912 auf. Er starb vermutlich 1937 oder Anfang 1938, da das Berliner Adressbuch für 1938 unter seiner Adresse lediglich noch "Anna Alma, Witwe" anführt.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1912: Jugendstürme
  • 1919: Am Kreuzweg der Leidenschaften
  • 1919: Margot de Plaisance
  • 1920: Frauenliebe. Mosaik, aus drei Steinbildern zusammengesetzt
  • 1920: Der unsichtbare Dieb
  • 1920: Welt ohne Krieg
  • 1921: Die Hafenlore. 1. Teil
  • 1921: Die Hafenlore. 2. Teil
  • 1921: Memoiren eines Kammerdieners. 1. Martin, der Findling
  • 1921: Memoiren eines Kammerdieners. 2. Basquines Vergeltung
  • 1921: Ratten der Großstadt. 1. Die geheimnisvolle Nacht
  • 1922: Die Königin von Whitechapel
  • 1923: Quarantäne
  • 1925: Von Stufe zu Stufe
  • 1925: Ich liebe Dich!
  • 1925: Die Frau mit dem schlechten Ruf
  • 1926: Der Student von Prag
  • 1926: Herbstmanöver
  • 1927: Meine Tante - Deine Tante
  • 1929: Mutterliebe

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Todesjahr nach IMDb: 1945, widerlegt durch Berliner Adressbücher