Markttransparenzstelle für den Großhandel im Bereich Strom und Gas

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Im Dezember 2012 schuf das Gesetz zur Einrichtung einer Markttransparenzstelle für den Großhandel mit Strom und Gas (MTS), (MTS-Gesetz) die Grundlage für eine umfassendere Aufsicht über die Großhandelsmärkte für Strom und Gas.

Es sieht die Einrichtung einer Markttransparenzstelle Strom/Gas bei der Bundesnetzagentur vor, deren Aufgaben Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt einvernehmlich wahrnehmen und in der beide Behörden auch personell zusammenarbeiten. Aufgabe der Markttransparenzstelle Strom/Gas ist die Überwachung des Großhandels mit Strom und Gas, um Auffälligkeiten bei der Bildung der Preise auf der Großhandelsebene zu identifizieren, die auf missbräuchliches Verhalten – sei es etwa im Handelsbereich oder aufgrund des Missbrauchs von Marktmacht – zurückzuführen sein können. Zu diesem Zweck wird die Markttransparenzstelle Strom/Gas Daten zu Handelstransaktionen sowie Fundamentaldaten sammeln und untersuchen.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundeskartellamt – Markttransparenzstelle für den Großhandel mit Strom und Gas. In: www.bundeskartellamt.de. Abgerufen am 22. Mai 2016.