Matchingtheorie

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In der Makroökonomik ist die Matchingtheorie (im Englischen auch als search and matching theory bezeichnet) ein mathematischer bzw. spieltheoretischer Theorierahmen, der die Herausbildung wechselseitig vorteilhafter Beziehungen über die Zeit beschreibt, wobei Dauer und Intensität der Suche das Matching (die Passgenauigkeit) von Angebot und Nachfrage verbessern können.

Ein Begründer der Theorie ist Peter A. Diamond.

Anwendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Theorie kann auf alle Märkte angewandt werden, bei denen Suchprozesse eine zentrale Rolle spielen. Besondere Bedeutung erlangt sie Matchingtheorie für unvollkommene Märkte, die durch Informationsdefizite, Unsicherheit und Friktionen gekennzeichnet sind. Dale Mortensen und Christopher Pissarides wendeten die Theorie in den 1980er Jahren systematisch auf den Arbeitsmarkt an. Auch auf den Immobilienmarkt oder den Heiratsmarkt ist sie anwendbar.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]