Max Henze

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Max Henze

Max Henze (* 23. September 1899 in Köthen; † 10. März 1951 in Bydgoszcz) war ein deutscher NS-Politiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Besuch der Volksschule in Köthen und später in Dresden absolvierte er eine Ausbildung zum Kaufmann. Am Ersten Weltkrieg nahm Henze als Freiwilliger teil. Henze wurde früh Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 80.481) und der SS (SS-Nr. 1.167). Als Mitglied der NSDAP und SS wurde er 1932 hauptamtlicher SS-Führer in Berlin-Brandenburg. 1933 hatte er die Oberaufsicht im KZ Columbia-Haus.[1] Am 15. Dezember 1933 wurde er zum SS-Oberführer ernannt. Am 17. Mai 1935 wurde er Bezirksbeigeordneter des Verwaltungsbezirks von Berlin-Weißensee. Anschließend erfolgte am 8. Januar seine Ernennung zum Polizeipräsidenten von Kassel. Im Oktober 1939 wurde er Polizeipräsident von Bromberg, am 1. April 1940 von Danzig und schließlich ab November 1941 in Essen. Dort übernahm er den Posten von Karl Michael Gutenberger, welcher zum Höheren SS- und Polizeiführer ernannt wurde. Nach seiner Gefangennahme 1945 im Range eines SS-Brigadeführers wurde er durch die Briten in Recklinghausen und Hamburg interniert. Aufgrund seiner Tätigkeiten in Danzig wurde er nach Polen ausgeliefert. Am 4. November 1949 wurde er in Bromberg zusammen mit Richard Hildebrandt zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am 10. März 1951 vollstreckt.

Von 1932 bis 1933 gehörte Henze dem Preußischen Landtag und von November 1933 bis 1945 dem Reichstag an.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max Henze in der Datenbank der Reichstagsabgeordneten

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Hübner, Das vergessene Gedenken, Tagesspiegel vom 28. Dezember 2003